Veranstaltungsrückblick

20. Febr. 2016 - Maria KAPL beerdigt

Datum: 20 Feb 2016

Nachruf von Kons. Franz Schimpl:

 

 

 

Hochw. H. Pfarrer u. Ehrw. Schwestern von St. Elisabeth

Liebe Familie mit den Angehörigen und Verwandten der verstorbenen Maria Kapl.

Sehr geehrte Nachbarn und Dorfgemeinschaft Summerau.

Sehr geehrte Trauerversammlung.

 

Tief berührt mussten wir den Tod der verstorbenen Maria Kapl zur Kenntnis nehmen. Im Namen des Seniorenbundes und persönlich darf ich den Familienangehörigen und nahen Verwandten die aufrichtige Anteilnahme am Tod der Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma aussprechen.

Wie das Blatt vom Baum, löst sich der Mensch von seinem  Leben, von seinen Lieben, von seinem Leid, von seinem Schmerz und fällt in Gottes Hand.

Fröhlichkeit und Fleiß waren Markenzeichen von Maria Kapl. Großen Wert legte sie auch auf  die Familie, für die sie gerne kochte, Häkel- und Strickarbeiten machte und gerne Hilfe und Unterstützung gab. Mit besonderer Herzlichkeit erzog sie die Kinder und freute sich stets über einen Besuch der Enkel und Urenkerl.

Maria Kapl war allseits sehr beliebt, ihre Freundlichkeit und ihre positive Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen machten sie über die Dorfgemeinschaft hinaus beliebt und geschätzt. Bei Maiandachten, beim Herbergsuchen oder bei anderer Veranstaltungen war ihr Singen ein gefragter Beitrag zur Verschönerung.

Gerne besuchte sie ältere oder kranke Dorfbewohner. Sie konnten sich über eine gute Gesprächspartnerin freuen. Eine große Sorge nahm sie den Kindern ab, als sie sich aufgrund der Sehbehinderung selbst entschied, in das Seniorenwohnheim St. Elisabeth zu gehen. Dort war sie eine angenehme und beliebte Heimbewohnerin.

Sie war bis kurz vor ihrem Tode für alles sehr interessiert und freute sich täglich auf die Zeitung, obwohl sie durch ihr Augenleiden nur mit dem Lesegerät lesen konnte.

Sie war aber im Seniorenwohnheim nicht einsam. Viele haben die gute Gesprächspartnerin besucht, weil auch sie früher viele Ältere oder Kranke häufig besucht hat.

Einen besonderen Dank an die engsten Verwandten, die Söhne, die Tochter, die Schwiegertöchter, die sie in den letzten 3 Wochen, abwechselnd, Tag für Tag und Nacht für Nacht in ihren schweren Stunden nicht alleine ließen und bis zum friedlichen Einschlafen begleitet haben.

Ein weiterer Dank ergeht an die Ehrw. Schwestern und dem Pflegepersonal von St. Elisabeth, für die fürsorgliche Pflege und Betreuung.

Maria Kapl war seit 1981 auch Mitglied beim Seniorenbund. Solange die Sehkraft ausreichte, nahm sie gerne an verschiedenen Veranstaltungen des Seniorenbundes teil. Als Dank für alle ihre guten Taten und für die 35-jährige Mitgliedschaft brennt hier auf dem Altartisch eine Kerze und Mitglieder werden sie auf dem letzten Wege begleiten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Es gibt eine Zeit  der Stille,

eine Zeit des Schmerzes,

eine Zeit der Trauer 

und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

 

Der Herr gebe ihr die Ewige Ruhe.