Veranstaltungsrückblick

25. Aug. 2015 - Margareta GRUBMÜLLER beerdigt

Datum: 29 Aug 2015

Nachruf des SB-Obmanns Kons. Franz Schimpl

 

 

 

„Hochwürdiger Herr Pfarrer Renauer!

 

Sg. Angehörige u. Verwandte der verstorbenen Margareta Grubmüller!

 

Werte Dorfgemeinschaft vom Eibenstein!

 

Geschätzte Trauerversammlung!

 

 

 

Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, die Trauer über den Verlust der Mutter, Oma, Uroma und Schwester zu lindern. Liebe Familienmitglieder und Verwandte, auch ich fühle mich in diesen schweren Stunden der Trauer mit euch verbunden und darf persönlich u. im Namen des Seniorenbundes Rainbach das aufrichtige Mitgefühl und Beileid aussprechen.

 

Bevor wir von Margareta Grubmüller Abschied nehmen müssen, wollen wir sie in unser Gedächtnis zurück holen und uns an ihre Besonderheiten und guten Taten dankbar erinnern.

 

Margareta Grubmüller war trotz der vielen Arbeit die sie bis ins hohe Alter verrichtete, stets ein lebensfroher Mensch. Sie war eine fürsorgliche Mutter und durch ihre Hilfsbereitschaft eine beliebte Nachbarin.

 

Mit ihren Gatten Johann baute sie ein beachtliches Gastgewerbe auf. Sie war als Gastwirtin weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und beliebt. Die Verbundenheit mit dem Gastgewerbe und ihre Leutseligkeit waren ein Markenzeichen von ihr.

 

Gerne ging sie bis vor dem letzten Krankenhaus Aufenthalt in die Gaststube u. unterhielt die Gäste. Sie war stets sehr aufgeschlossen und wusste über Vergangenes, aber auch über Neues zu erzählen. Sie hatte großes Interesse, was sich im öffentlichen Leben abspielt.

 

Margareta Grubmüller war auch Mitglied beim Seniorenbund und hat gerne bei Reisen und Veranstaltungen teilgenommen.  Als Dank für die 23jährige Mitgliedschaft und all ihre guten Taten werden sie Mitglieder des Seniorenbundes auf dem letzten Wege begleiten und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Am 20. Juli kamen alle Familienmitglieder und gratulierten ihr zur Vollendung ihres 85. Lebenjahr.

 

Auch der Seniorenbund schloss sich der Gratulantenschar an. Es war ihr letzter Geburtstag, der noch in einem netten Rahmen gefeiert wurde. Die guten Gespräche werden uns in Erinnerung bleiben.

 

Sie hatte große Freude, dass sie die Hochzeit der Enkelin Eva am 25. Juli noch miterleben durfte.

 

Ein besonderer Dank gebührt Maria und Robert bei denen sie  im gemeinsamen Haushalt Essen, Reinigung und Betreuung erhielt.

 

Seit dem Jahre 2009 traten einige gesundheitliche Mahnungen auf und doch war es eine Überraschung, dass sie uns nach 11 Tagen Krankenhausaufenthalt so rasch verlassen hat.

 

Sie hat sich vor einiger Zeit im Seniorenwohnheim vormerken lassen, denn ihre große Sorge war,- wie sie mir öfters erzählte, sie wolle den Angehörigen einmal nicht zur Last fallen. Durch den überraschend schnellen Tod, wurde ihr diese Sorge abgenommen.

 

Ein besonderer Dank ergeht auch an die Volkhilfe, wo sie eine umsichtige Pflege bekam. Ein weiterer großer Dank gebührt den Töchtern, sie haben in den letzten 3 Tagen ihre Mutter im Krankenhaus rund um die Uhr seelisch betreut und ihr Trost zugesprochen.

 

Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

 

Und so wollen wir dankbar sein für die schönen Stunden mit ihr - und dass sie unter uns Hinterbliebenen gelebt hat.

 

Nun ruhen zwei fleißige Hände und still steht ein liebes Mutterherz.

 

Friede sei dir gegeben, schlafe wohl und habe Dank !

 

 

 

Der Herr gebe ihr die Ewige Ruhe!“